Unsere große Verzweiflung

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Unsere große Verzweiflung

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Zwei Männer und eine junge Frau – auf den ersten Blick eine klassische Dreiecksgeschichte. Nihal, traumatisiert vom Tod ihrer Eltern, zieht bei Freunden ihres Bruders ein. Die zwei »älteren Brüder« Ender und Çetin nehmen der neuen Mitbewohnerin gegenüber gern eine Art väterliche Rolle ein, bis das Unvermeidliche geschieht – beide müssen sich eingestehen, sich in Nihal verliebt zu haben.


Aus dem Türkischen von Sabine Adatepe
Deutsche Erstausgabe
14,90 € [D]
ca. 160 Seiten
Englische Broschur
ISBN 978-3943562057
Originaltitel: Bizim Büyük Caresizliğimiz

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Artikelnummer: 978-3-943562-05-7 Kategorien: , Schlüsselwort:

Getragen von der leisen Melancholie zufälliger Begegnungen im Flur und durchwachter Nächte bei Zigarettenrauch erzählt Barış Bıçakçı die Geschichte einer unkonventionellen Männerfreundschaft und der Liebe, die eher schleicht als aufstampft, eher flüstert als schreit. Der Übersetzer Ender und sein bester Freund Çetin, beide Ende 30, nehmen die wesentlich jüngere Studentin Nihal in ihre Wohnung in Ankara auf und müssen erfahren, wie die Verliebtheit das familiäre Gefüge zerreißt und die beiden Männer zur Verzweiflung treibt – ihre große Verzweiflung. Unsere große Verzweiflung.

Pressestimmen

Ich habe selten ein so zärtliches und melancholisches Buch über Liebe und Freundschaft gelesen, wie das von Barış Bıçakçı „Unsere große Verzweiflung“. Der Ton, in dem der Ich-Erzähler über seinen Freund und ihre gemeinsame unbewältigte Liebe zu Nihal erzählt, scheint uns völlig fremd geworden zu sein, weil wir es als gegeben annehmen, nur mit Kühle und Nüchternheit, mit Distanz der Wahrheit näher kommen zu können und nicht mit Zärtlichkeit oder gar sanfter Wehmut.
Laudatio zur Preisverleihung der Kurt-Wolff-Stiftung, Maja Haderlap

Eines jener Bücher, die man nur schwer aus der Hand legen kann, das man am Ende am liebsten sofort wieder aufschlagen und erneut lesen würde. Ein literarischer Glücksfall.
Fixpoetry, Gerrit Wustmann

Auszug

»Çetin, der einzige Brief, den du mir während deines Wehrdienstes geschrieben hattest, endete so, wie es für dich typisch war: ›Mein Freund, sind wir einsam und unglücklich, weil uns alles bewusst ist? Zwischen dir und mir herrscht eine unglaubliche Harmonie. Die Leute haben für solche Zustände Namen wie Blutsbruderschaft, Freundschaft oder Schwulenehe.‹ Was für ein schöner Schlusssatz nach deiner Façon! Dein Verstand, wie er unvermittelt aufblitzt, ausspricht, was er äußern will, und wieder hinter der Bühne verschwindet! Es war auch nach deiner Façon, das Thema Nihal wieder anzusprechen, aber ich kann nicht sagen, dass es besonders klug war: An einem der Abende, an denen sie nicht zu Hause war, fragtest du, während du die Spülmaschine einräumtest: ›Hast du mit Nihal geschlafen?‹ Mir sträubten sich die Haare. Es war eigentlich keine Frage, du hattest vielmehr das Skalpell zur Operation angesetzt.«

Roman-Verfilmung

Die Romanvorlage von Barış Bıçakçı wurde von Regisseur Seyfi Teoman unter dem Titel „Our Grand Despair“ verfilmt und lief 2011 im Wettbewerb der Berlinale, sowie auf dem International Istanbul Filmfestival als Bester Film, Beste Kamera und dem Publikumspreis ausgezeichnet.

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