Das Siebentagegebet (E-Book)

9,99 

Das Siebentagegebet (E-Book)

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Drei Schwestern – eine lebt in Deutschland, eine auf dem Land und eine in einer Großstadt in der Türkei – finden sich nach dem Tod der Mutter, die ihre Töchter im Kindesalter beim Vater zurückgelassen hat, nur aus Pflichtgefühl in deren Wohnung ein. Während der sieben Gebetstage wandeln sie mithilfe der gefundenen Tagebücher ihrer Mutter auf deren Spuren. In der außergewöhnlichsten Figur, der Mutter Muzaffer, spiegelt die Autorin die feine Istanbuler Gesellschaft, die vereinzelt auch heute noch vorzufinden ist, und zeigt die geschichtliche Entwicklung der Gesellschaft auf.


Aus dem Türkischen von Ciğdem Özdemir
Deutsche Erstausgabe
ca. 296 Seiten
Dateiformate: ePub
ISBN 978-3943562163
Originaltitel: Yedi Gün Duası

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Artikelnummer: 978-3943562163 Kategorie: Schlüsselwort:

Ist die Wahrheit das, was man sieht oder das, was sich dahinter verbirgt? Ist die Last desjenigen, der geht oder desjenigen, der bleibt, schwerer? Diejenigen, die wir am meisten lieben, verletzen uns, aber wer zieht die Grenze zwischen Liebe und Hass? Viele in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen gerichtete Fragen suchen nach Antworten und werfen ein anderes Licht auf die Menschen im eigenen Umfeld. Zerrin Soysal nimmt uns in ihrem Debütroman auf eine lange, literarisch ausgestattete Reise mit, die bis in die Anfänge des letzten Jahrhunderts zurückreicht.

Pressestimmen

Wenn es in der Welt der Bücher einigermaßen gerecht zugeht (was es leider nur selten tut), müsste dieser großartige, kleine Roman ein Bestseller werden. Er hat es wirklich verdient, denn er wird keinen Leser enttäuschen.
Readme, Anne von Blomberg

Auszug

»Als ich das Satinbündel zusammenfalte und zurücklegen will, finde ich einen umgedrehten Fotorahmen. Im Rahmen unser Familienfoto …
Mein Vater hat seine Hand auf die Schulter meiner Mutter gelegt, vor ihnen, der Größe nach aufgereiht, drei gleich gekleidete Schwestern, wir …
Ich muss etwa vier Jahre alt sein. Ich habe meine Lippen geschürzt und schmolle, niemand hat es bemerkt. Es ist das Foto, das in unserem Haus in Iznik auf Mutters Kommode stand. Ich hatte nie darüber nachgedacht, wohin es verschwunden war, nachdem Mutter gegangen war. Das heißt, ich hatte nicht einmal bemerkt, dass es weg war. Sie hat es also mitgenommen, hat es aufgehoben. Mit einem Unterschied: Wo mein Vater war, ist jetzt ein Tintenfleck.«

Leseprobe

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