Oguz-Atay

Autorenfoto © Ara Güler

Mit seinem ersten Roman “Tutunamayanlar” (“Die Haltlosen”) gewann Atay 1970 den Literaturpreis des türkischen Rundfunks TRT. Sein zweiter Roman “Tehlikeli Oyunlar” (“Gefährliche Spiele”) und die erstmals unter dem Titel “Korkuyu Beklerken” (“Warten auf die Angst”) zusammengefassten Erzählungen erschienen 1973. Nach der Veröffentlichung des biografischen Romans (der Lebensgeschichte seines Professors Mustafa Inan, 1911-1967) “Bir Bilim Adaminin Romani” (“Der Mathematiker”) verstarb Atay vor der Vollendung seines Lebenswerkes “Türkiye’nin Ruhu” (“Die Seele der Türkei”) am 13.12.1977.

Neben seinen Romanen schrieb Atay auch Theaterstücke. Das Theaterstück “Oyunlarla Yasayanlar” (“Die mit dem Spiel Lebenden”) wurde an türkischen  Staatstheatern aufgeführt. Auch die Erzählung “Warten auf die Angst” und sein zweiter Roman “Tehlikeli Oyunlar” wurden für das Theater adaptiert. Die Erzählung “Beyaz Mantolu Adam” (“Der Mann im weißen Damenmantel”) wurde 1999 für das Kino verfilmt.

Trotz einer nur siebenjährigen Schaffensphase beeinflusst Atay mit seinen Werken bis heute die Literaturwelt. Der in Literaturkreisen häufig als “Spielverderber” bezeichnete Autor  und seine Werke sind Gegenstand vieler Diskussionen.

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