Gezi ist überall und Alex ist auf Gezi*

Alex auf Gezi

Bekanntlich begann dieses Jahr ja doppelt gut mit Katharina und Alexandra.

Mittlerweile haben wir Katharina nach Basel verabschiedet und Alexandra durften wir endlich wieder nach 2 Monaten auf Tour durch den Iran, die Türkei und den Balkan in Berlin willkommen heißen.

Und unsere liebe Alex brachte uns ein ganz schön großes Geschenk mit. Damit meine ich nicht die iranischen Zigaretten, sondern die fotografische Dokumentation der Reise eines Baumes. Hierbei handelt es sich selbstverständlich nicht um irgendeinen Baum, wie ihr gleich sehen werdet.

Die Baum-Reise beginnt im Ishak-Pascha-Palast (İshak Paşa Sarayı) in Doğubeyazıt, gleich nach dem Passieren der iranisch-türkischen Grenze. Nach dem Steine und, im richtigen Outfit, Rohre verschönert werden, geht es nach Ani, eine ehemals armenische Ruinenstadt in der Nähe von Kars. Auch dort gibt es Steine.

Während ich nach so viel Stein daran denke, dass die Türkei eigentlich eine ganz schön große Halbinsel ist, ist Alex auch schon an der Schwarzmeerküste angekommen. Und zwar ziemlich genau in der Hafenstadt Amasra.

Ob man das türkische Bonn, also Ankara, gesehen haben muss, na ja… Schaden tut es nicht. Einmal im Leben reicht aber auch schon. Und einmal im Leben einen Buchhändler in Ankara glücklich machen, ist doch auch was Schönes. Wie geht das am besten? Einfach in den Laden gehen und nach Emrah Serbes fragen. Das alles auf Englisch tun, verwirrt schon genug. Noch mehr Verwirrung wird gestiftet, wenn man Baum-Sticker auf die Bücher sämtlicher binooki-Autoren bzw. Autoren, die an der Gezi Anthologie mitgewirkt haben, verteilt.

Nach Bonn kommt Sylt… Also Fethiye. Genau genommen Kabak bei Fethiye. Wie es aussieht, ist da jetzt jemand im Tavla (Backgammon mit zierlichen Würfeln) geübt. (Alex, wenn du dich fit genug fühlst, dann sollten wir beide mal eine Runde spielen. Am liebsten bei einer solchen Aussicht, alternativ tut´s dann halt auch die Rummelsburger Bucht.)

Auch die Menschen in Izmir haben eine schöne Aussicht, aber die sehen wir hier nicht. Wir sehen etwas, in dem ich in der Türkei noch nie drin saß: Einen Zug. (Notiz an mich selbst: Fahr mal endlich Zug in der Türkei.)

Weiter die Küste hoch kommen die Bäume und Alex gut in Istanbul an und entdecken auch schon recht bald die einzige deutsche Buchhandlung in Istanbul, die ein gutes Regal vorweisen kann. Was die Poster betrifft…  (Notiz an uns selbst: Beim nächsten Mal welche zum Wechseln mitnehmen.)

Und dann gibt es am Ende dieser Reise noch dieses Couchsurfing, was diese jungen Menschen machen und passend zum Sofa diesen jungen Mann. Wir wissen nicht, wie er aussieht und vermutlich werden wir (ich vielleicht schon) das nie erfahren. Das Schicksal führt also kurz vor Abreise alle Fäden zusammen und lässt Alex den ersten Indoor-Sticker kleben. Die Nahaufnahme zeigt uns wo, und warum dieser junge Mann nicht so verkehrt sein kann.

Der letzte Baum verabschiedet sich aus der Türkei mit einem guten Zweck und wir sagen: DANKE Alex und so schön, dass du wieder hier bist!

*Gezi (Subst.) – Reise

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